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Brauerei
Vulkan Biere
Erlebnisbrauerei

Brauereiführungen

Lassen Sie sich die Handwerkskunst naturtrüber Bierspezialitäten näher bringen und erleben Sie eine Führung durch die "Gläserne Brauerei".

Als Höhepunkt erwartet Sie am Ende der Führung das sogenannte Zwickeln direkt aus den Lagertanks. 

Führungen: samstags, sonntags und an Feiertagen jeweils um 15:00 Uhr (Dauer ca. 45 min.). 

Personen unter 16 Jahren zahlen 4,90 €, Erwachsene 5,90 € pro Person. Weitere Termine für Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung. 

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Geschichte

Historie der Vulkan Brauerei Mendig

Mit dem Jahre 1839 Begann in Niedermendig, dem Städtchen der Steinhauer und Steinmetze, eine neue industrielle Goldgräberzeit.

Durch den jahrhundertlangen unterirdischen Basaltabbau waren Felsenkeller von fast 4 qkm Größe in 30 m Tiefe entstanden, mit einer konstanten Temperatur von 6 -8 Grad Celsius. Für die Brauer eine ideale Bierlagerstätte. So siedelten sich in Mendig mit der Zeit 28 Brauereien an.

1876 erfand Carl Linde die Kühlmaschine. Das war für die Brauerstadt Mendig das Ende. Viele Brauereien wanderten zurück zu ihrem alten Standort oder schlossen für immer.

Übrig blieb nur die damalige Wölker Brauerei bzw. die heutige Vulkan Brauerei (Privatbrauerei). Mit Leidenschaft werden in der Vulkan-Brauerei naturbelassene, unfiltrierte Biere nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Damit wird die Brautradition in Mendig erhalten und gepflegt.

Auch noch heute wird der Felsenkeller für die Lagerung ganz besonderer Edelbiere in Original Bourbon-Holzfässern aus den USA genutzt.

Niedermendiger Brauereien

nach M. Friedrich Heidelberg

Mit dem Jahre 1839 Beginnt in Niedermendig, dem Städtchen der Steinhauer und Steinmetze, eine industrielle Goldgräberzeit ganz anderer Ausrichtung. In der eindrucksvollsten Hinterlassenschaft des jahrhundertelangen, unterirdischen Basaltabbaues, den weitläufigen Felsenkellern Niedermendigs, fanden die Brauer ideale Bierlagerstätten. Gleichmäßige Verdunstungskühle in ca. 30 Meter tiefen, zu Bierkellern ausgebauten, ehemaligen Steinbrüchen ermöglichte die ganzjährige Produktion untergärig, nachvergorener Lagerbiere von bester Qualität.

So ist es nicht verwunderlich, wenn wir von da an eine Vielzahl von Brauereien in Niedermendig vorfinden, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hier ihrem Gewerbe nachgingen. Der Anfang diese Felsenkeller zu nutzen geht zurück auf den Braumeister Joseph Gieser aus Neuwied und sie findet Ihr Ende nach 1876, als Carl Linde seine Kältemaschine erfunden hat. Eine weitere schwere Krise für die Niedermendig Brauer stellte der Erste Weltkrieg dar. Viele Betriebe, die bis zu diesem Zeitpunkt noch Niedermendiger Felsenbier produzierten, gaben den Standort mit den tiefsten Bierkellern der Welt auf oder erloschen ganz.

Die Vulkan Brauerei nutzt noch heute die tiefen Lagerstätten für die Reifung ganz besonderer Bierspezialitäten.