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50 Jahre Laacher See Naturlauf und wir sind mitgelaufen!

Seit 2020 sind wir Bierpartner der LG Laacher See und unterstützen den Lohners Vulkan Marathon am 1. Mai sowie auch den Laacher See Naturlauf im September.

Dieses Jahr schnürte ein Teil unseres Teams selbst die Laufschuhe und startete unter dem „VULKAN Hopfensport“ beim 8,5 km langen Hauptlauf rund um den Laacher See.

Willst du wissen, wie es gelaufen ist?

VULKAN Hopfensport: Unser Team im Feld

Das Laufteam des VULKAN Hopfensport stehen stehen vor dem Start an der Laufstrecke und posieren zusammen. Der Himmel ist bewölkt. Die Läufer und Läuferinnen lachen herzlich zusammen.

„Ja, wir sind ein Running Club…“

Schon bei der Startnummernausgabe gab es eine kleine Überraschung. Jeder bekam ein alkoholfreies VULKAN Bier von der LG Laacher See geschenkt – wahlweise unser Bio Hell Alkoholfrei oder Bio Natur-Radler Alkoholfrei.

Das Wetter machte es zu dem Zeitpunkt noch spannend und der Regen forderte unsere Motivation ein wenig heraus.

Dann ging es los und der Himmel zog zum Glück rechtzeitig wieder auf. Um 11 Uhr versammelten wir uns am Startpunkt für den Hauptlauf in direkter Nähe zum Klostergut Hofladen. Über uns lag das Kloster Maria Laach und vor uns Kuhweiden, Waldwege und Seepanorama.

Eine Läuferin und ein Läufer des VULKAN Hopfensports sind von hinten zu sehen. Auf ihren grünen Laufshirts steht in weiß

„… das Running macht uns richtig Bock!“

Unser Team verteilte sich relativ früh bereits im Feld – vom Spitzenbereich bis zu denen, die die Strecke vor allem genossen haben. Ich zählte mit einer Pace von 6:42/km zur zweiten Gruppe. :D
Währenddessen kam es an der Spitze zu einem Kopf-an-Kopfrennen zwischen unserem Malte Tack (4:10/km) und Janek Braun (4:01/km)

Janek wurde somit Dritter in der Hauptklasse der Männer und kam bei der Siegerehrung aufs Treppchen. Unsere Kollegin Tabi nahm die Auszeichnung stellvertretend für ihn entgegen.

Eine Gruppe Läufer bestehend aus Männern und Frauen laufen einen erdigen Weg durch die Natur. Links und rechts sieht man Wiese.

Wir folgten dem Hauptlauf 8,5 km um den Laacher See

„Gemeinsam zu trainieren und ins Ziel einzulaufen, schweißt zusammen und schafft für uns eine weitere Verbindung zu unserer Heimat“, sagt Lars, der bei uns verantwortlich für die Markenführung ist. „Mittlerweile haben wir an drei regionalen Laufveranstaltungen teilgenommen, darunter ein Halbmarathon.“

Für den Naturlauf Laacher See trafen wir uns wöchentlich im Vorfeld und nutzen die Originalstrecke für das Training.

Leckereien, Bier und Herbstwetter

Nach dem Lauf wartete im Zelt eine riesige Auswahl an Leckereien: Kuchen in allen Variationen, belegte Brötchen, Suppe und Bockwurst. Dazu gab es VULKAN Bio Bier und alkoholfreie Getränke. Mittlerweile war auch der Regen wieder da. Das verjagte aber niemanden von den vielen Bierbänken, an denen Läufer und Zuschauer bei bester Laune zusammensaßen.

Eine Flasche VULKAN Bio Radler Alkoholfrei steht auf einem Bierbrandtisch auf einer Wiese. Im Hintergrund sieht man weitere Biertische und einen Anhänger, auf dem VULKAN Bierflaschen abgebildet sind

Für jeden Teilnehmer gab es ein alkoholfreies VULKAN Bier gratis

Warum wir den Laacher See Naturlauf unterstützen

„Der Naturlauf bringt Menschen aus der Region zusammen und findet in einer der schönsten Landschaften der Vulkanregion statt. Er steht für Bewegung, Naturerlebnis und ein gutes Miteinander“, sagt Malte. „Deshalb sind wir gerne dabei.“

Den Naturlauf Laacher See unterstützen wir daher gerne auch mit Gutscheinen im Gesamtwert von 100 Euro, 5-Liter-Partydosen und einer Palette alkoholfreiem Flaschenbier.

Für uns steht fest auf dem Plan, dass wir auch 2027 wieder bei den Läufen dabei sind.

Der Laacher See Naturlauf: ein Volkslauf mit 50 Jahren Geschichte

Eine Läuferin und ein Läufer des VULKAN Hopfensport posieren gemeinsam gut gelaunt nach dem Lauf. Im Hintergrund sind Bierbänke draußen zu sehen, an denen Menschen sitzen, trinken und essen

Das Wetter konnte uns nichts anhaben.

Bereits 1976 fand der Volkslauf zum ersten Mal statt, damals noch unter dem Namen „Rund um den Laacher See“. Damit gehört das Laufevent zu einem der traditionsreichsten Volksläufe in der Region.
Die Strecke führt durch eines der größten Naturschutzgebiete in Rheinland-Pfalz. Deshalb setzt der Verein nach eigenen Angaben auf fünf Leitgedanken: Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Achtsamkeit, Inklusion und Integration.

Das Programm reichte von den Bambini über Kinder- und Jugendläufe bis zum 8,5 km-Hauptlauf. Dazu kamen Walking, Nordic Walking, ein Inklusivlauf und ein inklusiver Staffellauf (4x 550m).

Solltest du also eine Laufveranstaltung in der Eifel suchen, dann merk dir den Laacher See Naturlauf am dritten Septemberwochenende vor. Alle Infos findest du unter Laacher See Naturlauf – Der Laacher See Naturlauf des LG Laacher See e. V.

Prost & Herzlichen Glückwunsch an alle, die mitgelaufen sind

Yvonne

Du möchtest mit an den Start gehen?

Mit dem Rad viel bewegen, hieß es am 25. Juli 2026, als die Fahrradkolonne der VOR-TOUR der Hoffnung einen Zwischenstopp auf unserem Hof einlegte. Circa 150 Hoffnungsträger radelten drei Tage lang rund 280 Kilometer durch unsere schöne Region, und das alles für den guten Zweck.

Die Benefiz-Radtour fand dieses Jahr bereits zum 30. Mal statt und sammelt jedes Jahr Geld zur Unterstützung von krebskranken und hilfsbedürftigen Kindern sowie deren Familien. Mit den Spenden können verschiedene Projekte, wie beispielsweise eine Elternküche im Kemperhof Koblenz ermöglicht werden. (Quelle: Pressemitteilung VOR-TOUR der Hoffnung)

Mendiger VULKAN Brauerei als Gastgeberin

Der Halt auf unserem Brauereigelände war das Ergebnis monatelanger Vorarbeit. Im Januar saßen wir bereits mit den Verantwortlichen zusammen, um einen Ablauf abzusprechen. Im März öffneten wir die Türen für den Infoabend der Stadt Mendig. Als dann die VOR-TOURler im Juli auf unserem Hof ankamen, wartete ein Rahmenprogramm mit Live-Moderation auf die Charity-Radler und Gäste.

An unserem VULKAN Bierbrunnen konnten sich Besucher und Radfahrer mit Freibier erfrischen. Zur Stärkung gab es eine Obst-Auswahl vom Mendiger Markthändler. Für einen Euro das Stück wurden Tombola-Lose angeboten, deren Erlös zu 100% an die Spendentour ging. Die Lose konnten bereits über mehrere Wochen im Vorfeld an verschiedenen Verkaufsstellen erworben werden, z.B. im VULKAN Shop, bei Spielwaren Waldecker, im Lava-Dome, im Vulkanbad Mendig und im Bürgerbüro der VG Mendig.

Zu den über 100 Preisen zählte auch ein außergewöhnlicher Hauptgewinn – Ein Tandem-Fallschirmsprung mit dem ehemaligen Reck-Weltmeister Eberhard Gienger.

Und als wäre das nicht aufregend genug, sahen die Besucher genau diesen Eberhard Gienger (der übrigens kurz vorher seinen 75. Geburtstag gefeiert hatte) gemeinsam mit dem ehemaligen Fallschirmsprung-Weltmeister Klaus Renz über ihren Köpfen am Himmel schweben und langsam näher kommen, bis sie schließlich neben ihnen landeten.

Rund 10.000 Euro Spendengelder aus Mendig

Durch den Tombola-Verkauf sowie durch Spenden der Kommunen, Vereine und Unternehmen, konnten in Mendig rund 10.000 Euro für die VOR-TOUR der Hoffnung gesammelt werden. Die einzelnen Unterstützer übergaben ihre symbolischen Spendenschecks noch im Rahmen des Etappenhalts.

Unser Geschäftsführer Malte resümiert: „Es bedeutet uns viel, dass die VOR-TOUR der Hoffnung bei uns Station gemacht hat und wir mit unserer Arbeit einen Beitrag leisten konnten. Die Übergabe von rund 10.000 Euro zeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen und Verantwortung übernehmen. Genau solche Momente stehen für gelebten Zusammenhalt.“

Jubiläumsjahr mit Rekordspende von über 1 Million Euro

Die VOR-TOUR der Hoffnung feierte dieses Jahr nicht nur ihr 30-jähriges Jubiläum, sondern ermöglichte auch zum ersten Mal eine Spendensumme von über eine Million Euro. Innerhalb von drei Tagen ging es von Koblenz aus durch die Region, wobei eindrucksvolle 990.000 Euro gesammelt wurden. Die engagierten Radlerinnen und Radler rundeten schließlich selbst auf, und verkündeten bei der Übergabe am Kemperhof in Koblenz die unglaubliche Spendensumme von 1.004.000 Euro.

Was ist die VOR-TOUR der Hoffnung?

Die Benefizveranstaltung gibt es bereits seit 1996 und sie ist damals aus einer kleinen Idee entstanden. Jürgen Grünwald, zu dieser Zeit Verkehrsdirektor wollte gerne mit seinem Rennrad zur Tour der Hoffnung nach Gießen fahren und dort zum Start einen Scheck übergeben. Er fuhr also mit seinem Freund Gregor Waldorf den ganzen Weg nach Gießen und sammelte auf dem Weg 4.500 DM.
Aus dieser Geste entstand schließlich der eigenständige Verein VOR-TOUR der Hoffnung e.V. mit Sitz in Waldbreitbach, der heutzutage rund 170 Fahrer und Fahrerinnen zählt und nach Angaben des Vereins als größte Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz benannt werden kann.

Jürgen Grünwald ist heute Ehrenvorsitzender und saß auch 2026 mit im Sattel.

Etappenübersicht 2026 (offizieller Streckenplan)

Freitag, 24.07.2026 – Start 08:30 Uhr, 112,4 km, Ankunft 19:45 Uhr Moselweiß – Plaidt – Abtei Maria Laach – Niederzissen – Ahrweiler – Bad Breisig – Andernach

Samstag, 25.07.2026 – Start 08:30 Uhr, 82,1 km, Ankunft 17:35 Uhr Winningen – Polch – Mayen – Mendig (14:10–15:10 Uhr, Vulkanbrauerei) – Mülheim-Kärlich

Sonntag, 26.07.2026 – Start 09:00 Uhr, 87,4 km, Ankunft 17:00 Uhr Rhens – Boppard – Engers – Koblenz

Quelle: Streckenplan der VOR-TOUR der Hoffnung e.V.

Wenn viele kleinen Beiträge Großes bewirken

Am Ende geht es bei all dem nicht um Kilometer, Bier oder Gewinne. Es geht um Menschen, die eine sehr schwere Zeit durchstehen und die Tatsache, dass wir durch viele kleine Dinge einen großen Beitrag leisten können, um diese Zeit erträglicher zu machen und ihnen Hoffnung zu schenken.
Danke an alle, die mitgemacht haben.

 

Ein Prost auf die Hoffnung

Yvonne

Du möchtest noch mehr Hoffnung schenken?

Der neue Fahrradweg „Vulkanschleife Basalt“ wurde am 26. April 2026 feierlich eröffnet und beweist, dass er mehr kann als nur Kilometer sammeln.

Ich bin den neuen Radweg mit Start am Lava Dome Mendig selbst zur Eröffnung mitgefahren und zeig dir, womit mich die Route überzeugt hat.

Der 23 Kilometer lange Rundradweg führt durch die spannende Landschaft der vulkanisch geprägten Vordereifel und macht somit Vulkanausbrüche, Basaltabbau und Braukunst erlebbar. Die vulkanische Landschaft sorgt für abwechslungsreiche Höhenmeter und wechselt zwischen weiten Ausblicken, Basaltformationen, Natur und kleinen Ortschaften.

Streckenverlauf

Kartenansicht des Fahrradrundwegs Vulkanschleife Basalt in der Eifel

Bild: www.eifel.info

📍Lava Dome Mendig

▪️Kottenheim

▪️Thürer Wiesen

▪️Kruft

🚩 Lava Dome Mendig

Höhenmeter: 238 Meter

Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer

 

Meine Highlights

🪑Die XXL-Bank mit tollem Ausblick bis zur Gemeinde Kottenheim

🦬 Die Herde Wasserbüffel im Naturschutzgebiet Thürer Wiesen

🛩️Planespotting entlang des Mendiger Flugplatzes

🍻Ein Belohnungsbier im VULKAN Biergarten

Radeln wir gemeinsam die Vulkanschleife Basalt entlang

Ein Gehege mit Hühnern auf der Route des Fahrradwegs Vulkanschleife Basalt vor einem sommerlichen blauen Himmel

Der neue Fahrradweg ist tierisch gut.

Erste Höhenmeter und Natur rund um Mendig

Wir starten am Lava Dome in der Brauerstraße und radeln (noch) an der VULKAN Brauerei vorbei Richtung Obermendig. Schon befinden wir uns auf der ersten Steigung gesäumt mit lila-leuchtendem Flieder und gelb-strahlendem Raps.

Sobald wir Obermendig erreicht haben, sausen wir Richtung Mendiger Schützenhalle hinunter, vorbei an einem kleinen Gehege voll mit gackernden Hühnern.

Ab hier lassen wir das Städtchen Mendig hinter uns und radeln durch die Natur, bis zu den Kottenheimer Streuobstwiesen, bei denen uns wieder die Oberschenkel brennen.

Eine Frau fährt auf einem Fahrrad durch die Natur

Die Fahrradroute Vulkanschleife Basalt bietet abwechslungsreiche Streckenabschnitte

Ausblicke und Pause bei Kottenheim

Kurz darauf gönnen wir uns eine kleine Pause auf der 🪑XXL-Holzbank mit traumhaftem Ausblick über die Felder mit der Gemeinde Kottenheim im Hintergrund, zu der wir uns danach herunterrollen lassen. Es geht weiter durch den kleinen Ort, bis zur Kottenheimer Straße, auf der wir einen U-Turn unterhalb der B256 machen, um zum Naturschutzgebiet Thürer Wiesen weiterzufahren. Hierbei befinden wir uns sogar auf einem Teil des Eifel Caminos, dem Jakobsweg zwischen Andernach und Trier.

Wasserbüffel und Planespotting erleben

In den Thürer Wiesen wird es dann idyllisch. Grüne Felder wechseln sich mit leuchtenden Rapsmeeren ab, neben uns schlängelt sich der Thürer Bach, unser Blick schweift in die Weite. Zeit, einfach nur die friedliche Natur zu genießen.

Bevor wir das Naturschutzgebiet Richtung Flugplatz Mendig verlassen, treffen wir auf eine 🦬 Herde Wasserbüffel, die sich gerade gemeinsam zu einem Spaziergang aufmachen.

Ausblick vom Fahrradrundweg Vulkanschleife Basalt über grüne Felder mit der Gemeinde Kottenheim im Hintergrund und Bergen am Horizont bei strahlendblauem Himmel.

Der Ausblick auf Kottenheim

Über uns brummt ein Flugzeug, das sich im Landeanflug befindet. Während wir dem Thürer Bach weiter Richtung Kruft folgen, fahren wir parallel entlang des Flugplatzes und unterhalb dessen Ausflugschneise, was uns tolle Blicke auf die 🛩️vorbeifliegenden Flugzeuge ermöglicht. Bis Kruft haben wir noch ein ganzes Stück vor uns und motivieren uns mit einem kleinen Eis bei Lung´s Milcheis (März – Oktober).

Eine Gruppe Fahrradfahrer stößt mit VULKAN Bier in 0,5l Gläsern im Biergarten an.

Cheers auf den neuen Fahrradrundweg Vulkanschleife Basalt

Fahrradweg Mendig mit Biergarten: Belohnung bei der VULKAN Brauerei

Von Kruft aus geht es parallel zur Autobahn A61 zurück bis nach Mendig. KM 16 – 20 verlangen unseren Muskeln nochmal ihren ganzen Willen ab, damit wir danach das letzte Stück entspannt zurück zum Lava Dome radeln können.
Wir motivieren uns noch 350 Meter weiter und belohnen uns mit einem frischgezapften Bier in der 🍻VULKAN Brauerei

 

 

Prost an alle fleißigen Radler da draußen & viel Spaß beim Erkunden unserer schönen Eifel auf der Vulkanschleife Basalt

Yvonne

Hier geht´s zur Fahrradroute

In einer Brauerei ist der Braumeister der wichtigste Mann auf dem Platz. VULKAN ist da keine Ausnahme. Denn unser 1. Braumeister Marc Kovacs koordiniert die gesamte Produktion, sorgt mit seinem Team für den Spaß im Glas und schenkt uns immer wieder neue Blooper vor der Kamera, wenn unser Marketingteam ihm mal wieder auf den Fersen ist.

Durch ein Projekt innerhalb der Produktion habe ich in den letzten Wochen etwas Zeit mit unserem Braumeister verbracht und verstehe jetzt noch viel besser, wie viel Herzblut von ihm in jedem VULKAN Bier steckt. Heute nehme ich dich mit auf einen Besuch bei ihm.

Eifelbier in Bioland-Qualität

Ich sitze mit Marc morgens um kurz nach 6 Uhr in seinem Büro. Gerade war Schichtübergabe und das Team geht die Tagesaufgaben durch: „Sudhaus fahren“, Gärführung machen, KEG-Anlage für die Spätschicht vorbereiten.

Braumeister Marc Kovacs beim Brauprozess eines holzfassgereiften Bieres

VULKAN Biere stehen für echte Braukunst

Auf seinem Bildschirm flimmert eine digitale Übersicht des Sudhauses, er hat also die Produktion jederzeit im Blick. Um ihn herum finden sich Ordner mit Protokollen, Laborbecher und Messgeräte. Bierbrauen ist also auch irgendwie Wissenschaft und Marc beherrscht sie.

Seit insgesamt 25 Jahren zaubert Marc mit seinem feinen Gespür für Aromen charaktervolle Biere. Seit 2016 bei der VULKAN Brauerei und seit 2022 braut er die VULKAN Biere sogar in Bioland-Qualität.

Was ihn am Brauhandwerk so fasziniert? „Es ist wahnsinnig abwechslungsreich. Du kannst dich kreativ austoben. Schon kleine Stellschrauben verändern ein Bier komplett – Aroma, Farbe, Vollmundigkeit.“  Diese Feinheiten herauszukitzeln erfordern Zeit und Hingabe.

Die Lust am Tüfteln hat ihn auch durch die Umstellung auf Bio getragen. „Das war nochmal eine ganz neue Herausforderung. Die Bioland-Richtlinien und die Verarbeitung regionaler Rohstoffe setzen einen klaren Rahmen, welche Malz- und Hopfensorten verwendet werden dürfen. Gerade bei so einem Bier wie dem neuen IPA muss man also schauen, das Maximum aus dem Machbaren herauszuholen.“

Bierbrauen ist Handwerk, kein Algorithmus

Auf die Frage, was er jungen Menschen raten würde, die sich fürs Bierbrauen interessieren, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Setzt auf eine solide Ausbildung. Bierbrauen ist ein Handwerk, das du fühlen, riechen und schmecken musst. Das lernst du nicht aus einem Algorithmus.“

Es ist ein VULKAN Bier mit Weißwürsten und Brezel auf einem Frühstückstisch zu sehen

Marc genießt sein Bier am liebsten mit Brez´n und Weißwurst

Selbst hat Bier ihn schon früh fasziniert, vor allem mag er sein Bier herb. Deshalb trinkt er am liebsten auch immer noch ein gutes Pils.  Ein Weizen genießt er originalgetreu mit Brez’n und Weißwurst.
Als Profi hat er schon einige Biere verkostet. Dabei wird er eins nie vergessen – sein erstes hopfengestopftes Bier. „Das war wirklich wie eine Geschmacksexplosion. Die vielen verschiedenen Aromen, die Komplexität. Das war eine ganz neue Welt. Da habe ich gemerkt, was Bier alles kann.“

Das ist auch ein Aspekt, den er an seiner Arbeit bei VULKAN schätzt: „Den Pioniergeist hier mag ich besonders. In anderen Brauereien geht es nur noch um Prozessoptimierung. Hier spielt die Handwerkskunst per se noch eine große Rolle. Ich kann mich bei Rezepten austoben und neue Biere entwickeln. Dafür wird mir auch eine Menge Vertrauen entgegengebracht.“
Im vergangenen Jahrzehnt hat Marc in unserer Brauerei einige Biere entwickelt. Ein Bier steht noch auf seiner Wunschliste: „Ich liebe dunkle Biere und den Duft von Zigarren. Ich würde gerne mal ein Stout mit Tabakaromen brauen.“

Apropos brauen – Das Sudhaus ruft. Wir machen einen Kontrollgang.

Das Sudhaus der VULKAN Brauerei – Marcs Lieblingsort

Das VULKAN Sudhaus mit digitaler Steuerung

Marcs Lieblingsort ist das gläserne Sudhaus

„Fühlst du dich manchmal wie ein Rockstar, wenn du hier an deinen Kesseln stehst“, frage ich Marc und er lacht verlegen.

Tatsächlich ist das Sudhaus sein absoluter Lieblingsplatz, vor allem morgens. Er liebt es, wenn er sein Reich ganz für sich alleine hat – Die Ruhe, das monotone Brummen der Brauanlage und der Geruch nach eingemaischtem Malz. „Deshalb bin ich auch der Frühschicht-Typ.“

Erkunde Marcs Reich innerhalb einer geführten Tour

Der tiefste Bierkeller der Welt liegt 30 Meter unter Mendig

Im Basaltkeller wurde früher Lava abgebaut und Bier gelagert

Ein Ort, der ihn außerdem nach all den Jahren immer noch fasziniert, ist der Felsenkeller. „Wenn ich mit Geschäftspartnern in den Keller absteige und die Reaktionen sehe, ist das jedes Mal wieder besonders, ehrlich. Die hohen Basaltsäulen, die alten Tanks, die Vorstellung, dass hier so viele Brauereien ansässig waren. Es ist auch eine super Atmosphäre, wenn wir unten zum ersten Mal ein holzfassgereiftes Bier verkosten. Wirklich mega!“

Über Bier könnte er den ganzen Tag philosophieren (manchmal tut er das auch)

Bier steht für Geselligkeit

Für Marc bedeutet Bier Geselligkeit und Gastfreundschaft. Es steht für eine gute Zeit, an die man sich auch Jahre später noch erinnert. Marc kennt genug Anekdoten von langen Abenden, bleibt aber diskret.

Marc Kovacs, Braumeister der VULKAN Brauerei steht im Gär- und Lagerkeller mit einem Bier in der Hand

Ein Prost auf den Braumeister

Auf unserer Runde machen wir noch einen Abstecher in den Gär-und Lagerkeller. Die Qualitätskontrolle gehört auch zum Job eines Braumeisters und so zwickeln wir ein Bier direkt aus dem Tank.

„Stimmt es, dass du jedes Bier persönlich kennst?“ Wieder ein kumpelhaftes Lachen. „Ich habe überall meine Finger im Spiel.“

Also frage ich: „Wenn du ein VULKAN Bier wärst, welches Bier wärst du?“ und er muss ein wenig überlegen.

Dann antwortet er: „Ein Bourbon Barrel Doppelbock“ und ich denke, das passt.
Marc ist eine besondere Perle in seinem Metier; als Braumeister über die Jahre gereift und vielschichtig in seinem Charakter. Jemand, mit dem man ganz gediegen einen edlen Tropfen genießen kann.

Prost auf den Braumeister

Yvonne

P.S. Du hast ein Bierrezept und möchtest es vom Profi brauen lassen? Dann schau mal hier vorbei.

Wir füllen dein Bier für dich ab.

 

 

Ein neuer Meilenstein in der Eifel

Unsere Augen strahlen vor Glück! Unsere VULKAN Bio-Brennerei hat die Brennanlangen angeschmissen und ist in Produktion gegangen. Damit starten wir in eine neue Ära, in der Braukunst & Brennkunst fusionieren und dir noch mehr Möglichkeiten geben, VULKAN mit allen Sinnen zu erleben. Unsere VULKAN Brauerei & Brennerei ist die perfekte Anlaufstelle für Genießer, Entdecker und alle, die auf der Suche nach außergewöhnlichen Erlebnissen in der Eifel sind.

Diese Highlights erwarten dich:

  • Die erste Bio-Brennerei in Mendig, in direkter Nähe zum Laacher See
  • Dein neues Ausflugsziel in der Eifel: Einblicke in die Brennkunst innerhalb einer Führung durch das gläserne Sudhaus
  • EIFEL-zertifizierte Bio-Spirituosen mit regionalen Rohstoffen
  • Die erste Bio-Spirituose erschien im März 2026
Limitierte Chance

Die erste VULKAN Bio‑Spirituose erschien im März 2026. Auf unseren Brennanlagen destilliert, streng limitiert auf 130 Flaschen.
Im Artikel erfährst du die ganze Geschichte und kannst dir direkt deine Flasche sichern.

Die Inbetriebnahme der VULKAN Bio‑Brennerei

Die Geistanlage der VULKAN Brauerei zur Produktion von Gin

Auf der Geistanlage werden Gin & Geiste destilliert

Die neue VULKAN Bio‑Brennerei ist eine Besonderheit in der Eifelregion. Denn hier arbeiten Brauerei und Brennerei Hand in Hand – räumlich, handwerklich und inhaltlich. Besucher erhalten bei uns die Möglichkeit, Destillation und Bierbrauen an einem Ort zu erleben. Denn beides lässt sich perfekt miteinander verbinden und so wundert es mich nicht, dass unser Malte dieses Potential gesehen und alles Notwendige in die Wege geleitet hat.

Für die Umsetzung holte er Destillateurin Laura Aßenmacher an Bord. Doch bevor Laura loslegen konnte, musste viel passieren. Die Räumlichkeiten mussten vorbereitet, die Brennanlagen installiert und das Branntweinlager gebaut werden. (Spirituosen unterliegen der Alkoholsteuer und werden streng durch den Zoll beaufsichtigt.)

(Der Umbau konnte hier im Bautagebuch verfolgt werden.)

High‑Tech aus Kupfer – die Brennanlagen von Arnold Holstein

Die VULKAN Bio Brennerei mit einer kupfernen Geistanlage und einer kupfernen Verschlussbrennerei

Kupferglänzende Brennkunst

Eins liebt Laura in ihrer Brennerei besonders: Die Schönheit ihrer Brennanlagen. Schon von außen ziehen sie die Blicke auf sich: hinter den großen Fenstern des Sudhauses glänzen die kupfernen Brennanlagen der renommierten Firma Arnold Holstein, einer der weltweit führenden Manufakturen für Premium‑Destillationsanlagen.

Im Einsatz sind eine 150‑Liter‑Geistanlage, auf der unter anderem Gin produziert wird, sowie eine Verschlussbrennerei mit 500 Litern Fassungsvermögen für die Whiskyherstellung. Beide Anlagen laufen elektrisch.

Behind the Scenes – Einblick in die Welt der Spirituosen

Jede Spirituose ist von Hand abgefüllt, verschlossen und etikettiert.

Orangene gemütliche Sessel stehen in der Brennerei unter einem Leuchtschild auf dem steht VULKAN Brauerei & Brennerei

Willkommen in der VULKAN Brauerei & Brennerei

Laura erklärt mir den Brennvorgang unseres Bierbrands:

„Erst kommt das frische Bier in den Brennkessel mit Rührwerk, dieses verhindert ein Anbrennen des Bieres. Der Kessel wird erwärmt, wodurch der Alkohol verdampft und durch den Helm in das Geistrohr geführt wird. Dieses mündet in der Verstärkerkolonne mit Glockenböden, wo der Alkohol konzentriert wird. Danach wird der Alkoholdampf im Kühler kondensiert und wird das erste Mal in der sogenannten Vorlage sichtbar.“

(Der Bierbrand wird gleich noch wichtig 😉 )

Nerdwissen

Das Wort „Destillieren“ kommt vom lateinischen destillare und bedeutet „herabtröpfeln“.

Wie bei den VULKAN Bio Bieren wird bei den Spirituosen Gerste vom Biolandhof Klostergut Maria Laach verarbeitet. Für zukünftige Obstbrände sind Partnerschaften mit regionalen Obstbauern geplant.

Die regionale Wertschöpfung wird aber nicht nur außerhalb der VULKAN Räumlichkeiten gelebt. Auch intern greifen Brauerei und Brennerei ineinander.

Braukunst & Brennkunst arbeiten Hand in Hand

  • Zur Herstellung von Gin und Geisten benötigen wir Reinalkohol. Diesen stellen wir selbst in Mendig her. Ganz ähnlich wie beim Bier beginnt alles mit einer sorgfältig angesetzten Maische.
  • Die Fässer, in denen die Spirituosen reifen, werden im Anschluss u.a. zur Lagerung von holzfassgereiften Bio‑Bieren erneut genutzt.
  • Für den Whisky werden nahezu dieselben Rohstoffe verwendet wie beim Bier – allein der Hopfen bleibt außen vor.
  • Der Bierbrand wiederum entsteht direkt aus bereits gebrauten VULKAN Bio‑Bieren.

Die erste Bio‑Spirituose kommt im März

 

Der VULKAN Bio Bierbrand wird per Hand etikettiert

Der VULKAN Bio Bierbrand

Im März 2026 war es so weit! Seitdem steht die erste VULKAN Bio‑Spirituose im Regal. Ein klarer Bierbrand aus hellem Bock mit 40% vol., limitiert auf 130 Flaschen und ein echter Fernsehstar. Denn destilliert wurde er unter Aufsicht des Zolls und eines Kamerateams der Sendung „Achtung Kontrolle!“.

Er ist aus 100% VULKAN Bio Hellem Bock mit 6,8 % vol. destilliert wurden.

Kräftig malzig ist er, mit Hopfen-, Karamell- & Schokoladennoten und einem langanhaltenden Abgang.

Abgefüllt wurde er in die 0,35l Longneck-Flasche. Der Clou: Die Flasche ähnelt in ihrem Design der VULKAN Bierflasche und steht so deutlich für ihre Herkunft.

Wenn du deiner Hausbar ein Stück echte Handwerkskunst hinzufügen möchtest, kommst du hier zum Produkt.

Laura Aßenmacher – eine Destillateurin und ihre Handschrift

Laura Aßenmacher ist die Frau hinter der VULKAN Brennerei

Laura Aßenmacher strahlt in ihrer Brennerei

Die Frau hinter der VULKAN Bio‑Brennerei ist Laura Aßenmacher. Sie hat das Handwerk der Destillation von Grund auf gelernt und bringt ihre Erfahrung und Leidenschaft nun nach Mendig. Für sie ist es eine besondere Ehre, von der ersten Stunde an dabei zu sein und den Bio‑Spirituosen ihre eigene Handschrift zu verleihen.

„Für mich ist es das Größte, eine eigene Brennerei von Anfang an mit aufzubauen, ganz neue Brennanlagen einfahren zu dürfen und alles von Grund auf mitgestalten zu können“, sagt sie mit Blick auf die kupferglänzenden Anlagen.

Was sie antreibt, ist die Faszination dafür, wie aus sorgfältig ausgewählten Rohstoffen kreative Spirituosen entstehen.

VULKAN Brauerei & Brennerei live erleben

Führung durch die VULKAN Brauerei & Brennerei

Entdecke die VULKAN Brennerei in der Eifel

Dass Brau‑ und Brennkunst hervorragend zusammenpassen, lässt sich in einer Führung persönlich erleben.  Die Führung folgt einem neu gestalteten Rundweg mit visuellen Infotafeln und öffnet Türen, zu denen sonst nur die Zutritt haben, die Tag für Tag Brau-und Brennkunst möglich machen. VULKAN gewährt außerdem zum ersten Mal Einblicke in die Silotürme und die neue Schroterei.

Eine Frau riecht an einem Spirituosenglas

Nach der Führung gibt es eine VULKAN Spirituose

Der Durst lässt bei so viel Theorie nicht lange auf sich warten. Die persönliche Verkostung darf daher nicht fehlen. Zum Abschluss lässt du dir ein VULKAN Bio-Bier und eine VULKAN Bio-Spirituose schmecken.

Damit wird die neue Brennerei zu einem besonderen Ausflugsziel in der Vulkaneifel, das sich ideal mit einem Besuch am Laacher See, einer Wanderung oder einem Tagesausflug in die Eifel verbinden lässt.

Besucher erleben heute eine Brauerei- & Brennereiführung in der Eifel, die Handwerk, Erlebnis und Genuss miteinander verbindet. Wer noch tiefer in das Erlebnis rund um die ehemalige Brauerstadt Mendig eintauchen möchte, kombiniert den Besuch mit dem Abstieg in den tiefsten Bierkeller der Welt, 30 Meter unter der Erde, oder einem Biertasting mit Biersommelier.

Mendig liegt in direkter Nachbarschaft zu Andernach und Mayen, nur wenige Kilometer vom Laacher See entfernt. Die Lage an der A61 sowie kostenfreie Parkplätze auf dem Brauereigelände ermöglichen eine bequeme Anreise.

So viel zum neusten Happening auf unserem VULKAN Gelände. Jetzt zu der Frage, die mich persönlich am meisten interessiert: Was hältst du von einem VULKAN Eierlikör? ^^

Prost aus der neuen Brennerei

Yvonne

Über Laura:

Laura Aßenmacher ist seit Oktober 2024 Destillateurin der VULKAN Brennerei Mendig und bringt jede Menge Erfahrung mit. Ihr Weg führte sie als Erstes in die Feinbrennerei Sasse im Münsterland, weiter nach Ostwestfalen, wo sie mit Fokus auf Pflaumen in der Obstbrennerei Druffel tätig war, über die Whiskybrennerei Finch auf der Schwäbischen Alb – damals die größte Whiskybrennerei Deutschlands, weiter nach Meckenheim zu Brauweilers.

Jedes Mal, wenn ich durch die Räumlichkeiten unserer Brauerei gehe, wird mir wieder bewusst, wie viel Geschichte hier lebt. Besonders greifbar wurde das bei der Buchvorstellung des Buches „Aus eines kühlen Kellers Schacht“ von Rolf Breil.

Am 24.11.2025 verwandelte sich die sogenannte Fasswix unseres VULKAN Brauhauses in eine echte Zeitmaschine.

Brauereigeschichte dokumentiert

Das Buchcover

„Aus eines kühlen Kellers Schacht“ von Rolf Breil

Rolf Breil, Archivar der Stadt Mendig, führte uns mit seinem Werk zurück in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts und ließ uns damit tief in die Vergangenheit der Niedermendiger Brautradition eintauchen.

Auf Basis zahlreicher Originaldokumente schreibt Breil in seinem Buch forschend und tiefgründig über die beginnende Brautätigkeit in der Stadt Mendig, ihrer Blütezeit und ihres Untergangs.

Breil schafft es, 24 der ehemaligen Brauereien zu katalogisieren und ihre Geschichte zu erzählen. Dabei ordnet er prägende Momente des örtlichen Zeitgeschehens ein. Er schreibt, wie der damalige Braumeister der Herrnhuter Brüdergemeinde die Mendiger Basaltkeller für die Bierlagerung entdeckte und datiert das erste gebraute Bier auf den 08. März 1843. Er erforscht nicht nur die Ansiedelung der weiteren Brauereien und den daraus resultierenden Höhepunkt des Handwerks um 1880, sondern auch den damaligen Wandel der Branche, der durch das Vordringen der bayrischen und böhmischen Biere ins Rheinland begünstigt wurde.

Untergang und historisches Erbe

Lars Schmidt, Brand Manager und Malte Tack, Geschäftsführer der VULKAN Brauerei halten ihr Buchexemplar hoch

Malte und Lars freuen sich über ihr Exemplar

Letztlich besiegelte Carl von Linde 1876 den Untergang der florierenden Brauerstadt Mendig durch seine Erfindung der Kühlmaschine, die die Brauereien unabhängig von den kühlen Kellern machte.

Nachdem 1932 die vorletzte Brauerei ihre Produktion eingestellt hatte, blieb nur noch die damalige Wölker-Brauerei über, die sich erst 1875 in Mendig angesiedelt hatte. 1988 wurde diese vom Getränkehändler Peter Weber übernommen und 2011 an die Familie Tack verkauft, die daraus die heutige VULKAN Brauerei entwickelte.

„Für uns hat das Buch einen besonderen Wert, weil es zeigt, wo wir herkommen. Dass unsere Geschichte darin vorkommt, macht uns wirklich stolz“, sagte unser Geschäftsführer Malte und ließ sich nach der Buchvorstellung ein Exemplar von Rolf Breil signieren.

Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, beschrieb Peter Weber und die Familie Tack an diesem Abend als „Glücksfälle“ für die Stadt Mendig und wünschte unserer Brauerei im Interesse der Stadt und des Umlands „Vorsicht, Umsicht und Weitsicht als kluge Wegbegleiter“.

Eine Buchsignatur von Rolf Breil für die VULKAN Brauerei

Exemplar mit persönlicher Signatur

Vorgestellt wurde das Buch von Staatsminister a.D. Gernot Mittler, der es als „fakten- und kenntnisreich“ und „nüchtern, aber nicht emotionslos“ beschrieb und dabei die Gründlichkeit und die Gewissenhaftigkeit des Autors unterstrich. Er betonte, dass Rolf Breil mit seinem Werk ein Stück der Brautradition fortgeschrieben hat. Gernot Mittler, der von 1993 bis 2006 als Finanzminister von Rheinland-Pfalz tätig war, ist nicht nur gebürtiger Mendiger, sondern auch Mendiger Ehrenbürger. Seiner Heimat ist er jeher immer eng verbunden.

Verwobene Traditionen

Deutlich wurde auch wieder, wie eng die Tradition des Mühlsteinabbaus mit der Brauereigeschichte in Mendig verzahnt ist. Die Erschließung der Basaltkeller für touristische Zwecke präsentiert diese beiden traditionellen Wirtschaftszweige in engem Zusammenhang.

Für Jörg Lempertz ist klar, dass dieses Erbe bewahrt werden muss. Die Erkenntnis, die er aus der Mendiger Geschichte zieht, ist, sich nie von einem Niedergang zurückwerfen zu lassen.
„Tradition bedeutet nicht, Asche aufzuheben, sondern eine Flamme am Lodern zu halten“, sagte er in seiner Rede vor den begeisterten Zuhörern.

„Aus eines kühlen Kellers Schacht“ ist das erste Buch, das im Eigenverlag des Mühlsteinreviers erschienen ist.

Das Mühlsteinrevier RheinEifel

Eine Seite aus dem Buch

Das Kapitel der VULKAN Brauerei

Das Mühlsteinrevier RheinEifel liegt im Landkreis Mayen-Koblenz und umfasst das Gebiet zwischen Andernach am Rhein, Mendig, Kottenheim, Ettringen und Mayen. Seit 2015 existiert unter diesem Namen auch eine kommunale Arbeitsgemeinschaft.

Erhältlich ist das Buch für 19,80 Euro bei uns im VULKAN Shop und bei den Verkaufsstellen:

Viel Spaß beim Lesen 😊

Prost auf die Geschichte, die uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind

Yvonne

Unsere Brauerei feiert 150 Jahre VULKAN Braukunst! 1875 als Wölker Brauerei gegründet, hält sie heute als VULKAN Brauerei die Brautradition in unserer ehemaligen Brauerstadt Mendig aufrecht.
(Bestimmt hast du alles darüber schon in diesem Artikel gelesen.)

Zur Feier des Tages werfen wir einen Blick auf unsere Geschichte und weiter unten im Artikel einen Ausblick auf die Zukunft.

Unsere Wurzeln – Ein Geschenk des Vulkans

  • 2011

    1

    Ausbruch

    2011 begann die Geschichte der heutigen VULKAN Brauerei. Wir erweckten die ehemalige Wölker Brauerei aus ihrem Dornröschenschlaf. Als erstes modernisierten wir die Anlagentechnik und stellten auf regional erzeugte Rohstoffe um.

  • Gläserne Brauerei

    2012 entstand unsere „Gläserne Brauerei“, in der du heute den Brauprozess hautnah im Rahmen unserer Führungen erleben kannst.

    2

    2012

  • 2013

    3

    Neue Craft

    2013 erblickte unser erstes VULKAN Craftbier die Welt.

  • Plopp-Stopp

    2016 hieß es dann “Plopp-Stopp”. Wir verabschiedeten uns von der Bügelflasche zu Gunsten der Produktqualität und eines längeren Mindesthaltbarkeitsdatums.

    4

    2016

  • 2020

    5

    Abgefüllt

    2020 optimierten und restrukturierten wir die Flaschenabfüllung.

  • Unsere Produktion wird Bio.

    2022 „grünte dann der Vulkan“, als wir unsere komplette Produktion auf 100% Bioland-Qualität umstellten. Seitdem entstehen VULKAN Bio Biere mit Rohstoffen aus ökologischem Anbau.

    6

    2022

  • 2023

    7
  • Der VULKAN wächst

    2024 starteten wir einen umfangreichen Umbau unserer Brauerei und unseres Brauereigeländes und machen VULKAN somit fit für die Zukunft.

    8

    2024

 

Prost & auf ein grandioses Jubiläumsjahr

Yvonne

 

 

Die VULKAN Brauerei erweckt Mendiger  Braugeschichte zum Leben

Die Geschichte der historischen Brauerstadt Mendig reicht bis 30 Meter tief unter die Erde. Eingebettet in die idyllische Osteifel, umringt von 240 Vulkanen, birgt dieser Ort eine faszinierende Vergangenheit.  

Expedition in die historischen Basaltkeller

Auf circa 3 Quadratkilometern erstreckt sich ein unterirdisches Höhlensystem.

Die Basaltkeller der historischen Brauerstadt Mendig liegen 30 Meter tief unter der Erde

153 Stufen führen hinab den tiefsten Bierkeller der Welt

160 Schächte existieren verteilt in Mendig, die in dieses Erdreich hinunterführen. Einer von zwei offiziellen Zugängen liegt auf dem Gelände der VULKAN Brauerei. 153 Stufen führen direkt in den alten Basaltstollen. Dort angekommen steht man in dem 200.000 Jahre alten Lavastrom des damals ausgebrochenen Wingertsberg. 187.000 Jahre später wurde dieser durch eine 30 Meter dicke Bimsschicht bedeckt, die der Laacher See bei seinem Vulkanausbruch ausspuckte. In dieser Folge konnte man in Mendig die Basaltlava des Wingertsberg nur unter Tage abbauen und erschuf damit das ehemals größte Basaltlavabergwerk der Welt.
(Weitere Informationen hierzu findest du auf der Website des Lava-Dome Mendig )

Die Felsenkeller sind heute ein beeindruckendes Zeugnis dieser Ära und legten den Grundstein dafür, dass Mendig zu einer florierenden Brauerstadt werden sollte. 

Dort unten herrscht eine konstante Temperatur von ca. 8 Grad, was es möglich machte, Bier ganzjährig zu vergären und zu lagern, denn untergäriges Bier benötigt genau diese Temperatur. Das zog 1839 die Herrnhuter Brüdergemeinde an, die sich als erste Brauerei ansiedelte. Ihr sollten später weitere 27 Brauereien folgen. Zu dieser Zeit hatte Mendig gerade einmal 2.800 Einwohner und somit eine Brauerei auf 100 Einwohner. Die Biere wurden über Tage gebraut, dann in die damaligen Stollen hinabgelassen, dort gelagert und anschließend per Zug bis nach London und Paris geliefert.

Als sich die letzte Brauerei im Jahre 1875 ansiedelte, konnte noch niemand ahnen, dass ein Jahr später die Kühlmaschine durch Carl von Linde erfunden werden würde und damit das Ende der Brauerstadt Mendig besiegelte.
Bis auf die 1875 gegründete Wölker Brauerei begannen die Brauereien abzuwandern, da sie nun unabhängig von den kühlen Kellern waren.

Die damalige Wölker Brauerei wurde 2011 zur heutigen VULKAN Brauerei, die nun als letzte ihrer Art in Mendig existiert und stolz das Erbe der einstigen Brauerstadt weiterträgt. Die Basaltkeller sind dabei nicht nur ein Überbleibsel vergangener Zeit, sondern werden heute noch zur Lagerung der holzfassgereiften Biere genutzt. Auch wenn die glorreichen Zeiten der Brauindustrie in Mendig verstrichen sind, hält unsere Brauerei diese Tradition lebendig und lädt Besucher ein, ein Stück dieser faszinierenden Geschichte selbst zu erleben. Unsere Kellerführung ist eine Reise in die Vergangenheit und zeigt, wie Natur und Handwerk hier ineinandergreifen: Zwei Vulkanausbrüche schufen den Basalt, der Abbau des Gesteins schuf die Keller — und bis heute lagern dort unsere holzfassgereiften Biere. 

Erkunde den Basaltkeller

Faszination Bierbrauen 

Das gläserne Sudhaus der VULKAN Brauerei Mendig

Gläsernes VULKAN Sudhaus

Das Handwerk des Bierbrauers fasziniert spätestens seit dem Trend der Mikrobrauereien. Seitdem ist Bier mehr als nur Bier. Es ist Kunst, Kultur und Kreativität. Neben Pils, Kölsch & Co. bereichern längst mehr Bierstile die Welt.
Das Sudhaus ist dabei der Dreh- und Angelpunkt. Hier kannst du das Herz der Brauerei schlagen hören. Aus unscheinbaren Zutaten wie Wasser, Hefe, Malz und Hopfen entstehen edle Charaktere im Glas. Dieses Handwerk einmal mit den Augen des Braumeisters zu betrachten, ist ein besonderes Erlebnis und die historische Brauerstadt Mendig der beste Ort dafür.

In unserer gläsernen Braumanufaktur verfolgst du den Weg von der Schrotanlage bis hin zum Lagertank. Maischepfanne, Läuterbottich und Würzpfanne sind dabei nur drei der Stationen, die unsere Zutaten passieren, bis sie sich Bier nennen dürfen. Dabei greift alles ineinander wie ein Uhrwerk.

Der Braumeister zwickelt aus dem Lagertank

Zwickeln nach Braumeister Art

Wer nicht schon vorher bierenthusiastisch war, wird spätestens der Faszination erliegen, wenn zum Schluss nach Braumeister Art aus dem Lagertank gezwickelt wird.

Entdecke unsere Brauereiführung

Genuss trifft auf Expertise 

Eine Gruppe nimmt am Biertasting der VULKAN Brauerei teil und lässt sich von einem Biersommelier den Brauprozess erklären

VULKAN Bier-Tasting mit Sommelier

Es gibt weit über 100 bekannte Bierstile. Bei einem Biertasting entdeckst du anhand einer Auswahl unserer VULKAN Bio Biere, welche Geschmacksvielfalt Bier entwickeln kann und welche Rolle die einzelnen Rohstoffe dabei spielen. Das Wissen unseres Biersommeliers macht dich dabei selbst zum Kenner und dem Fachsimpeln über Aromahopfen, Hefegabe & Co. sind keine Grenzen mehr gesetzt. 

Erlebe unser Tasting

Bis dahin Prost aus der Brauerstadt Mendig 

Yvonne

Update: Im Blogbeitrag habe ich dir ein Update unseres Erlebnisprogramms versprochen und ab diesem Jahr ist es soweit. Das Erlebnisprogramm wurde neu gestaltet und unsere Brennerei ist als neues Highlight hinzugekommen. Hier geht´s zu deinem persönlichen VULKAN Erlebnis.

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